Was der Film „Fack ju Göhte” mit viel Augenzwinkern ironisch überspitzt hat, ist in vielen deutschen Schulen Alltag. Von Hochdeutsch keine Spur mehr ‒ „kanackt” hier sogar der Lehrer die Schülerinnen und Schüler an und erkundigt sich bei Kollegen über die Absprache „wegen dem Lehrerplan”. Auch wenn das Identifikationspotential mit Herrn Müller sehr gering sein dürfte, ist der Sprachgebrauch der Schülerschaft im erfolgreichsten deutschen Film 2013 sicher schon „Musik” in manch Lehrerohren. Der eigene adäquate Gebrauch des Hochdeutschen schützt jedoch nicht vor der Verrohung unter den Schülerinnen und Schülern ‒ denn Sprachförderung geht alle Lehrkräfte etwas an, auch über den Deutschunterricht hinaus. Doch eine neue Studie des Mercator Instituts für Sprachförderung zeigt auf, dass das Lehramtstudium junge Pädagoginnen und Pädagogen schlecht auf die Förderung sprachlicher Kompetenzen vorbereitet.

… weiterlesen im Sofatutor-Magazin